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Salut für Lacky! Reinhard Lakomy zum 70. Geburtstag

Er war ein echtes Multitalent. Im Alter von fünf Jahren schloss Reinhard Lakomy seine erste Komposition ab. Mit 16 war er ein vielbeschäftigter Pianist in der Magdeburger Jazzszene. Während seiner Studienzeit an der Dresdner Musikhochschule holte ihn Klaus Lenz in seine Band. Aus diesem Kreativ-Pool heraus gründete Lakomy gemeinsam mit Günther Fischer das legendäre Fischer-Quintett. Richtig berühmt wurde er als Sänger seines eigenen Rock-Ensembles. Jetzt war er »Lacky«, begeisterte mit wunderbaren eigenen Liedern und unverwechselbarer Intonation.

Seine Texte sind erfrischend anders, spiegeln keine Träume, sondern die Realität. Auf vier Alben ist sein Werk als Popsänger vereint. Auch viele Film- und Ballettmusiken kamen aus seiner Feder. Mitte der 70er-Jahre wurde Lacky dann ein Meister der elektronischen Klänge, die er immer selbst programmierte. Ab 1978 widmete er sich fast gänzlich dem Kinderlied: Auf der LP »Geschichtenlieder« erblickte Paule Platsch, der Regentropfen, das Licht der Welt. 1980 folgte »Der Traumzauberbaum«. Gemeinsam mit seiner Frau, der Schriftstellerin Monika Ehrhardt, schuf Lacky hier etwas, das nicht zu planen ist – einen echten Klassiker.

Am 19. Januar 2016 wäre er 70 Jahre alt geworden. Anlass genug, ein schönes Fest mit Freunden zu feiern. Die Geburtstagsgala, zu der Monika und Tochter Klara einladen, wird im Babylon Berlin über die Bühne gehen, mit Dirk Zöllner, Uschi Brüning u.v.a. Und Paule Platsch ist auch dabei!