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Die Gründer

Reinhard Lakomy war ein Langzeitstar, ein Multitalent auf dem Gebiet der Musik. Mit fünf fing er an zu komponieren, mit 16 war er bereits ein szenebekannter Jazzpianist, studierte an der Dresdener Musikhochschule. Von dort holte ihn Klaus Lenz in seine legendäre Band. Aus dieser Band heraus gründete er mit Günther Fischer zusammen das Günther-Fischer-Quintett. Berühmt wurde  er aber erst als Sänger seines eigenen Ensembles mit seinen eigenen Liedern, mit rauer Stimme, neuartigen Texten und un­ver­kennbarer kompositorischer Handschrift, 4 LPs. Er schrieb ca. 200 Film- und Ballettmusiken, wurde Papst der Musik mit elektronischen Mitteln, 3 LPs. Seine Klänge hat er selbst  programmiert, arbeitete mit Ingenieuren zusammen, und er war Mitentwickler für das Notenschreibprogramm von Logic.

Mit praktischer Kenntnis aller Musikrichtungen wandte er sich mehr und mehr der Musik für Kinder zu. 1978 erschien seine erste LP für Kinder, die „Geschichtenlieder“ mit Paule Platsch, dem Regentropfen. Dann folgte 1980 „Der Traumzauberbaum“, inzwischen deutsches Volksgut, ein Klassiker. Heute sind es 13 CDs für Kinder und 1 für Erwachsene, die „6-Uhr-13-Bahn“. Seine Autorin, die Schriftstellerin Monika Ehrhardt, hat die insgesamt 14 gemeinsamen Tonträger-Produktionen und die Bühnenstücke und Fernsehfilme allesamt reich ausgestattet mit skurrilen, wunderlichen und poetischen Figuren. Ihre Poesie ist eine Gabe der Feen, wie sie selbst sagt. Sie hat klassisches Ballett und Kulturwissenschaften studiert, sie war  35 Jahre mit Reinhard Lakomy verheiratet, sie haben eine gemeinsame Tochter.

Seit der deutschen Wiedervereinigung tragen bundesweit viele Kindergärten und Grundschulen Namen aus diesem Œuvre. In Halberstadt gibt es seit 1997 eine Reinhard-Lakomy-Schule für geistig Behinderte. 2000 wurde eine Grundschule in Cottbus nach ihm benannt. Aktuell 23 Schulbuchverlage im In- und Ausland verwenden Texte von Monika Ehrhardt.

Mehr über: Reinhard Lakomy • Monika Ehrhardt-LakomyWerke

Geschichtenlieder-Produktionen

Kunst für Kinder. Bisher millionenfach verkauft:

1. Geschichtenlieder mit Paule Platsch, dem Regentropfen
2. Der Traumzauberbaum
3. Mimmelitt, das Stadtkaninchen
4. Schlapps und Schlumbo
5. Der Wolkenstein
6. Der Wasserkristall
7. Der Regenbogen
8. Josefine, die Weihnachtsmaus
9. Das blaue Ypsilon
10. Der Traumzauberbaum 2 – Agga Knack, die wilde Traumlaus
11. Der Sternputzer Funkelfix und Kiki Sonne
12. Der Traumzauberbaum 3 ­ – Rosenhuf, das Hochzeitspferd
13. Der Traumzauberbaum 4 – Herr Kellerstaub rettet Weihnachten
14. Die Sonne

Alle bei SONY Music Entertainment (Label Europa) und BuschFunk (Josefine, die Weihnachtsmaus). Texte in bisher 15 Schulbuchverlagen (Deutschland, Schweiz, Polen und Österreich).

Kitas und Schulen

Seit 1990 nennen sich viele Kitas und Grundschulen nach diesen Werken. Die erste „Kita Traumzauberbaum” gründete sich in Berlin-Hohenschönhausen. Die bisher größte Kita Deutschlands wurde 2013 in Magdeburg eröffnet. Die aktuell letzte Namensgebung, natürlich auch zusammen mit der Autorin, war im Sommer 2015 in Weißensee/Thüringen die Kita „Wiesengrün“.

Dazwischen gab es viele weitere fröhliche Anlässe, z.B. drei weitere Traumzauberbaum-Kitas in Berlin oder auch 2005 die Kita „Paule Platsch“ in Berlin-Lichtenberg und von einer Architektin extra entworfen die Kita „Am Traumzauberbaum“ in Schochwitz,  die am 30.10.2015 ihren 5. Geburtstag feiert. 

Seit 2004 besteht die „Traumzauberbaum-Schule” in Weißensee/Thüringen, gebaut auf den Grundmauern eines alten Johanniterordens. In Berlin-Pankow steht die Grundschule „Wolkenstein”. In Sachsen-Anhalt gibt es seit 1997 und in Brandenburg seit 2001 jeweils eine Reinhard-Lakomy-Schule, benannt nach dem Komponisten und Sänger der gemeinsamen Arbeit.

Nach einem Beschluss des Stadtrates Magdeburg wird im Herbst 2016 eine Straße nach dem Sohn der Stadt „Reinhard-Lakomy-Straße“ heißen.