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Presse über uns

Foto: Regine Buddeke

SONNTAG, 05. NOVEMBER 2017

Traumzauberbaum im Stadtgarten

Regine Buddeke / Märkische Allgemeine Zeitung

Neuruppin Keiner kann so schön schmollen wie das kleine blaue Ypsilon. „Ich bin kein bisschen wichtig“, jammert und hadert es mit seinem Schicksal als seltener Buchstabe. „Ich steh da nur blöd rum und hab nix zu tun“, trotzt es weiter und haut kurzerhand ab aus dem dicken Lexikon. „Mich vermisst da eh niemand. Ich will nach Amerika. Das ist das perfekte Land für Ypsilons.“ Trotz der Warnungen des Traumzauberbaums – die Stimme von Reinhard Lakomy lebt lange nach seinem Tod in ihm weiter – macht Ypsilon die Fliege.

Die Kinder im nahezu vollen Saal des Neuruppiner Stadtgartens nehmen das am Samstag mit viel Anteilnahme auf. Da wird gekichert und gelacht, gebrüllt und buchstabiert. „Wie heißt du denn?“, fragt Moosmutzel ein Kind. „Emmy“, kommt es zurück. „Und ohne Y?“, bohrt der Waldgeist weiter. „Emmy“, beharrt das Mädchen auf seinem vollen Namen. „Ich heiße dann nur noch Luc“, wispert ihre Nachbarin. Es ist also doch nicht ganz ohne, wenn sich einzelne Buchstaben so einfach vom Acker machen, bemerken Moosmutzel und Waldwuffel. Und bemerken die Kinder. Zumal da auch noch die ZauberinAlrune ein Wörtchen mitzureden hat, die streng über die Buchstabenwelt wacht.

Einmal mehr hat das Team des „Traumzauberbaums“ um Lakomy-Witwe Monika Ehrhardt-Lakomy einen Reigen aus Geschichtenliedern auf die Bühne gebracht – seit Jahren schon gehören die Produktionen des Ensembles zum festen Bestandteil des Stadtgarten-Programms. Zwar ohne den „Vater“ Reinhard „Lacky“ Lakomy selbst: Jedoch stammen alle Lieder – und das sind im „Blauen Ypsilon“ nicht eben wenige – aus der Feder des unvergessenen Traumzauberbaum-Komponisten. Wie immer lassen Olivia Winter als Moosmutzel, Susi Wiemer alias Waldwuffel, Barbara Hellmuth als aufmüpfiges Ypsilon und Gregor Kuchel als Poseidon und mehr die Kinderherzen tanzen.

Die vielen Geschichtenlieder stammen aus Reinhard Lakomys Feder

Der Traumzauberbaum hat ein ganz besonderes Traumblatt wachsen lassen, eins mit einem blauen Ypsilon darauf. Die Waldgeister lesen sich durchs Traumzauberbaumblatt-Alphabet. Schnell wird klar: Waldwuffel kann gar nicht lesen. Da hilft Moosmutzel mit freundlich-nachdrücklicher Lehrermanier gern weiter. „Und ihr?“, fragt der Geist ins Publikum. Die Kinder können es zumeist. „Ich bin in der dritten Klasse“, sagt ein Mädchen – wie kann Moosmutzel nur annehmen, dass sie noch nicht buchstabieren kann. Nur was zum Himmel gibt es für Wörter mit einem Ypsilon? Die Kinder helfen – nur so kann es am Ende gelingen, das abtrünnige Ypsilon aus New York City – der Stadt mit herrlich vielen Ypsilons – wieder loszueisen und ins Lexikon zurückzubringen und so die ergrimmte Fee Alrune zu besänftigen. Aber ohnehin hat der Buchstabe schnell bemerkt: Hier in der Stadt die niemals schläft, ist sie gar nichts Besonderes mehr. Da helfen nicht einmal Glitzerfummel, Superhut und Diva-Allüren a la Broadway. „Hier biste nur ein stinknormaler Buchstabe“, lästert Moosmutzel. „Zu Hause war ich was ganz Besonderes“, jammert der blaue Buchstabe. Da braucht es die Erklärung der Waldgeister kaum noch, dass Buchstaben wahre Schätze sind – denn nur aus ihnen können Wörter, Geschichten und Lieder werden.

Die Kinder machen gerne mit: auch auf der Bühne

Das Ensemble nimmt die Kinder mit auf eine abenteuerliche Reise. Eine, wo Poseidon mit dem Dreizack Wellen beschwört, der Matrose Wind aus der Hose verliert, Alrune ihre Sprüche donnert und der Traumzauberbaum den Waldgeistern und den Kindern viel erklärt: über Buchstaben, über Freundschaft, über zu Hause. Und darüber, dass auch noch der kleinste Buchstabe wichtig ist fürs große Ganze. Das Ganze kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, sondern mit Lust, Spaß, Fantasie und vielen Liedern. Die Kinder dürfen mittun. Beim Pups-Orchester mit dem Matrosen, bei der Lacky-Lokomotive quer durch den Saal, beim Laola-Wellen-Zaubern. Und natürlich beim Buchstabieren von Ypsilon-Wörtern.

DIENSTAG, 04. OKTOBER 2016

Bad Blankenburg: Geburtstagsfeier unterm Traumzauberbaum 

Roberto Burian / OSTTHÜRINGER Zeitung

Seit über drei Jahrzehnten regiert Reinhard Lakomy in den Kinderzimmern. Gestern begeisterte das Ensemble des Traumzauberbaumes mit einer phantasievollen Geschichte und wunderschönen Liedern über 400 Besucher in Bad Blankenburg.

Bad Blankenburg. Der 2013 verstorbene Reinhard Lakomy war das Ost-Pendant zu Rolf Zuckowski. Generationen wuchsen mit seinen Rockballaden und Kinderliedern auf. Fast jeder Ostdeutsche kennt den bunten Baum, der Lieder zu den Kindern schickte. Schon über drei Jahrzehnte begeistert das Hörspiel und Theaterstück "Der Traumzauberbaum" Kinder wie Erwachsene. Die Produktion entstand im Jahr 1980 mit Kompositionen von Reinhard Lakomy. Monika Ehrhardt lieferte die Texte. 13 Geschichtenlieder-Alben gibt es inzwischen. In der Fröbelstadt wurde gestern gefeiert. Verpackt sind die Geschichtenlieder in eine bezaubernde Story, die in ihrer Einfachheit und ihrem Humor mehr Intelligenz besitzt, als vieles andere zusammen, was sich für die Zielgruppe auf dem Markt tummelt.

Traumzauberhafter Nachmittag

Erzählt wird auf der Stadthallenbühne in Bad Blankenburg die Geschichte des titelgebenden Baumes, dessen verschiedenfarbige Blätter Träume beherbergen. Die wilde Traumlaus Agga Knack und die beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel, die allerhand Schabernack mit den Blättern treiben, werden dabei von zahlreichen Liedern begleitet. Doch dann bedroht der Wolkengeist "Zausel" die Idylle, und die Träume der Kinder sind in Gefahr. Gemeinsam retten alle gerade noch rechtzeitig den Traumzauberbaum und feiern endlich ein wunderbar aufregendes Geburtstagsfest.

Sowohl die Liedtexte als auch die Melodien sind kindgerecht gehalten und animieren zum Mitsingen. Ein traumzauberhafter Nachmittag für Kinder und die, die es geblieben sind. Zu Recht hat dieses jahrzehntealte "Ost-Relikt" unergraut den kulturellen Kahlschlag Gesamtdeutschlands überstanden – gemacht für alle, die "grenzenlos" jung im Herzen sind. Zeitlos, authentisch, und hoffentlich noch lange kein bisschen leise.

Live-Aufführung mit vielen Künstlern am 28. August in der LVZ-Kuppel

FREITAG, 28. AUGUST 2015

35 Jahre „Der Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy: Live-Aufführung mit vielen Künstlern am 28. August in der LVZ-Kuppel

Annika Ross

Der Traumzauberbaum ist eines der schönsten Kinderalben, die es gibt. Seit 35 Jahren existiert die traumhafte Musik des Künstlers Reinhard Lakomy, der leider nicht mehr lebt. Wir möchten euch das neue Album vorstellen, das das Beste aus dem „Traumzauberbaum“ von damals vereint und in der LVZ live aufgeführt wird. Die Veranstaltung findet am 28. August 2015 von 15 bis 17 Uhr in der Kuppel der Leipziger Volkszeitung, im Peterssteinweg 19, statt. Mit dabei sind Angelika Mann, Bürger Lars Dietrich, die Maus Alexander und natürlich das Reinhard Lakomy-Ensemble.

Das Album „Der Traumzauberbaum“ hat sich seit seiner Veröffentlichung über 1,8 Millionen Mal verkauft und erfreut inzwischen auch die dritte Generation. Am 4. September 2015 erscheint die CD „35 Jahre Traumzauberbaum“, auf der beliebte Künstler wie Wolfgang Lippert, Jeanette Biedermann, PRAG, Stefanie Hertel und Bürger Lars Dietrich die schönsten Geschichtenlieder noch einmal singen.

Aber wer war dieser Reinhard Lakomy eigentlich? Er machte mehr als Kinderlieder. Es waren vertonte Märchen und Geschichten über das Leben. Mit drei Jahren begann er Klavier zu spielen – aus Langeweile, weil nur der Vater an das Radio durfte und es keinen Fernseher in der Familie gab. Und Musik machte Reinhard Lakomy bis zum Schluss. Mit seiner rauen Stimme sind viele eurer Eltern groß geworden. Die Titel „Mimmilitt“ oder „Traumzauberbaum“ habt ihr bestimmt schon mal gehört. Reinhard Lakomy schrieb Schlager, Filmmusik, gründete das Lakomy-Ensemble und komponierte elektronische Instrumentalmusik. Kinderlieder lagen ihm, vielleicht, weil er selber ein bisschen Kindskopf war. Auch wenn seine Haare lange schon weiß waren. Am Anfang fehlten ihm nur die Texte. Irgendwann heiratete er seine Frau Monika, die ihm dabei half. Zusammen waren sie in tolles Team und schufen kuriose Geschichten über Kürbisse und Bäume, über Eierbecher und Nudeln. Über das Leben. Reinhard Lakomy wurde 67 Jahre alt.

DONNERSTAG, 11. DEZEMBER 2014

Der Traumzauberbaum 4 „Herr Kellerstaub rettet Weihnachten“

Publiziert am 11. Dezember 2014 vom Studentenwerk Magdeburg  Team Öffentlichkeitsarbeit  

Es kracht im Geäst vom Traumzauberbaum, der Weihnachtsengel Helga Himmel ist auf der nördlichen Astgabel gelandet. Aber nicht nur die Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel und die wilde Traumlaus Agga Knack haben ihn erwartet, sondern auch ein wunderlicher alter Hut. Und auf einmal ist Helga verschwunden, entführt, gefangen in der Grummelburg. Muss nun Weihnachten ausfallen? Die Antwort gibt es am 19. Dezember ab 17 Uhr im Alten Theater Magdeburg. In allen Konzerten des REINHARD LAKOMY-Ensemble funkeln und leuchten die bunten Traumblätter vom Traumzauberbaum. Der Komponist und Sänger Reinhard Lakomy und die Schriftstellerin Monika Ehrhardt erschufen mit der LP/MC/CD „Der Traumzauberbaum“ einen Bestseller und Longseller im deutschen Sprachraum. Sie wurde mehrere Millionen mal verkauft. Viele Kitas und Schulen und andere Einrichtungen für Kinder tragen den Namen „Traumzauberbaum“. Der Name ist Programm musisch-sozialen Engagements. Auch die Titel der anderen CD Produktionen, nun dreizehn an der Zahl, von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt sind Namensgeber, und es gibt zwei REINHARD-LAKOMY-SCHULEN. Diese lebendigen Denkmäler sind Ausdruck für die wachsende Popularität der Lakomy-Ehrhardt-Produktionen für Kinder.Das REINHARD LAKOMY-Ensemble, das sind die Sängerinnen und Schauspielerinnen OLIVIA WINTER, SUSI WIEMER und BARBARA HELLMUTH. Sie spielen die von den Kindern heiß geliebten Figuren „Moosmutzel“, „Waldwuffel“ und „Agga Knack, die wilde Traumlaus“, die Waldgeister aus den Traumzauberbaum-Produktionen. Am Freitag, den 19.12.2014 ab 17 Uhr live im Alten Theater Magdeburg. Einlass ist um 16:00 Uhr. Karten gibt es an allen bekannten VVK Stellen und telefonisch unter 0391-5999700.

FREITAG, 05. OKTOBER 2014

REINHARD LAKOMY-Ensemble gastiert in Arnstadt 35 Jahre „Der Traumzauberbaum“ Arnstadt (PM/ke) 

Anlässlich des 35. Jubiläums gehen Moosmutzel, Waldwuffel und Agga Knack auf große Tournee und gastieren am Sonntag, 26. Oktober auch im Theater Arnstadt. Hier finden um 14 und um 17 Uhr gleich zwei Vorstellungen statt.Die Schriftstellerin Monika Ehrhardt-Lakomy und der Komponist und Sänger Reinhard Lakomy erschufen mit dem Tonträger „Der Traumzauberbaum“ einen Bestseller und Longseller im deutschen Sprachraum, geprägt von hohem musikalischen Anspruch und wohltuender Sprachkultur. Er wurde bisher mehrere Millionen Male verkauft. „Der Traumzauberbaum“ hat sich über die Jahre zu einer deutschlandweit bekannten Marke entwickelt, die in ihrem Qualitätsanspruch im Bereich Kunst für Kinder hohe Maßstäbe setzt. Das REINHARD LAKOMY-Ensemble sind die Sängerinnen und Schauspielerinnen Olivia Winter, Susi Wiemer und Barbara Hellmuth. Sie spielen mit bewundernswert handwerklichem Können als Sängerinnen und Schauspielerinnen die von den Kindern heiß geliebten Figuren „Moosmutzel“, „Waldwuffel“ und „Agga Knack, die wilde Traumlaus“ aus den Traumzauberbaum-Produktionen. In der 35-Jahre-Geburtags-Show wird eine Bühnenfassung der nun bereits 35 Jahre alten Erfolgs-CD „Der Traumzauberbaum“ gezeigt. Viele der bekannten Lieder, wie das „Küsschenlied“, laden zum Mitsingen ein. Reinhard Lakomys musikalisches Vermächtnis ist zu spüren und berührt das Publikum.

FREITAG, 03. OKTOBER 2014

Der Traumzauberbaum beim Fest der Deutschen Einheit

DIENSTAG, 14. OKTOBER 2014

35 Jahre „Der Traumzauberbaum“ Arnstadt (Ilm-Kreis). Reinhard Lakomy-Ensemble ist am 26. Oktober erneut im Arnstädter Theater zu Gast.

Das Reinhard Lakomy-Ensemble gastiert im Rahmen der Jubiläumstournee am Sonntag, dem 26.Oktober, um 14 und 17 Uhr mit zwei Vorstellungen im Theater Arnstadt. Die Schriftstellerin Monika Ehrhardt-Lakomy und der Komponist und Sänger Reinhard Lakomy erschufen mit dem Tonträger „Der Traumzauberbaum“ einen Bestseller und Longseller im deutschen Sprachraum, geprägt von hohem musikalischem Anspruch und wohltuender Sprachkultur. Er wurde bisher mehrere Millionen Male verkauft. „Der Traumzauberbaum“ hat sich über die Jahre zu einer deutschlandweit bekannten Marke entwickelt, die in ihrem Qualitätsanspruch im Bereich Kunst für Kinder hohe Maßstäbe setzt. DasReinhard Lakomy-Ensemble sind die Sängerinnen und Schauspielerinnen Olivia Winter, Susi Wiemer und Barbara Hellmuth. Sie spiele mit bewundernswert handwerklichem Können die von den Kindern heiß geliebten Figuren „Moosmutzel“, „Waldwuffel“ und „Agga Knack, die wilde Traumlaus“ aus den Traumzauberbaum-Produktionen. In der Geburtstags-Show wird eine Bühnenfassung der nun bereits 35 Jahre alten Erfolgs-CD „Der Traumzauberbaum“ gezeigt. Das wird ein Geburtstagsfest, das kleine und große Kinderherzen in Flammen setzt, ein musikalisches Vergnügen für eine immer größer werdende Fan-Gemeinde aller Altersstufen. Viele der bekannten Lieder, wie das „Küsschenlied“, laden zum Mitsingen ein. Reinhard Lakomys musikalisches Vermächtnis ist zu spüren und berührt das Publikum. Karten gibt es unter Tel.: (03628) 61 86 33 und in der Touristinformation Arnstadt.

DIENSTAG, 09. SEPTEMBER 2014 NAUHEIM

Gelungene Premiere für das Kindermusical „Der Traumzauberbaum“

NAUHEIM – (dev). Mit witzigen Dialogen und schöner Musik feierte das Kindermusical „Der Traumzauberbaum“ eine gelungene Premiere auf der Bühne im „Saalbau“. Mit dem Projekt hat der Gesangverein „Eintracht“ erfolgreiche Nachwuchsarbeit betrieben. Das Musical war ein vom Bund gefördertes Projekt des Gesangvereins zusammen mit der Musikgemeinde und dem Sängerkreis Groß-Gerau. Mitgespielt haben 15 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Die Kinder haben vier Monate mit Lorena Charlet-Georgi eifrig geprobt. Sie ist selbst Mutter, Sängerin, geprüfte „Die Carusos“-Fachberaterin, Chorleiterin und hat mit weiteren Helfern nicht nur die Lieder und Tänze einstudiert, sondern mit den Kindern auch Kostüme und Bühnenbild entworfen und gebastelt.

Für die meisten der Kinder war es eine echte Premiere mit dem Stück. Teile davon wurden zwar bereits beim Kinderfest vor wenigen Wochen und beim Auftakt der unterkulturellen Wochen in Groß-Gerau aufgeführt. Diesmal war es im Saalbau aber eine ganz andere Atmosphäre. Der Saal war gefüllt, es mussten sogar noch weitere Stühle beigeholt werden. Was vielleicht daran lag, dass kein Eintritt genommen, sondern um Spenden für den Kinderschutzbund und das Kleinschwimmbad am Hegbachsee gebeten wurde. Zusagen für Kinderchor Den Kindern hat die Arbeit so viel Spaß gemacht, dass es bereits von vielen Mitwirkenden die feste Zusage gibt, im neuen Kinderchor des Gesangvereins mitzumachen. „Die Arbeit wird dann einfacher“, verspricht Charlet-Georgi. Geprobt wird einmal pro Woche mittwochs von 14.15 bis 16 Uhr im alten Rathaus. Und einen Termindruck wie beim Musical werde es auch nicht geben. Die nächsten Auftritte mit neuen Liedern werden dann wohl erst zu Weihnachten sein, vermutet sie. Das Musical selbst war für die Kinder durchaus anspruchsvoll. Sie mussten teilweise ganz allein die Lieder singen, nur vom Klavier begleitet. Auch der dauernde Wechsel auf der Bühne stellte alle Mitwirkenden vor eine große Herausforderung, die aber letztendlich bravourös gemeistert wurde. Der Traumzauberbaum ist für die Träume der Menschen zuständig. In seinen Blätter in allen denkbaren Farben ist jeweils ein Traum versteckt. In den roten Blättern ein Liebestraum, die schwarzen sind dagegen Albträume. In den blauen Blättern stecken die Regenträume, die von den beiden Waldgeistern „Moosmutzel“ und „Waldwuffel“ gar nicht gemocht werden. Ihre Aufgabe ist es, die Traumblätter mit einer goldenen Stimmgabel zum Klingen zu bringen, damit sie zu den Kindern fliegen können. Sie holten dann auch schon mal einen Traum auf die Bühne, der seinen Auftritt verpasst hatte. Kritisch wird es für den Traumzauberbaum als die Waldgeister (fast) alle blauen Blätter entfernen. Doch unter dem Jubel der Zuschauer gab es nach knapp zwei Stunden einen guten Ausgang der Geschichte.

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